Museumsverein Möhlin im "Melihus"

Drösche wie früehner

Mit viel Muskelkraft, Wissen und Freude an der Arbeit - so hat der Ryburger Club am letzten Sonntag allen Museumsbesucher*innen das "Drösche wie füehner" näher gebracht.

Trotz Regen durften wir zahlreiche Besucher*innen im Dorfmuseum begrüssen und den einen oder anderen interessanten Schwatz halten.

Das feine Kuchen - und Kaffibuffet hat wieder einmal mehr fürs leibliche Wohl gesorgt.

In der Scheune wurden lustige Strohmäuse gebastelt. Ein Spass für Gross und Klein.

 

Drösche wie früehner

Was heute von Maschinen erledigt wird, war früher anstrengende Handarbeit.

Im Sommer, wenn das Korn hoch auf den Feldern stand, wurde dieses mit der Sense von den Bauern und Gehilfen geschnitten, zu Garben gebunden und zum Trocknen auf dem Feld hingestellt. Wenn die Garben getrocknet waren, wurden diese auf den Karren geladen, zu den Höfen gefahren und in den Speichern gelagert, bis es im Winter dann von Hand gedroschen wurde.

Egal ob mit dem Dröschschlegel oder dem Flegel, es kommt darauf an die trockene Frucht aus den Ährern oder den Hülsen zu lösen. Dies geschah in der Regel auf dem Dreschplatz oder der Tenne eines Bauernhauses.

Das übrig gebliebene Gemisch aus Stroh, Früchten und Staub muss nun noch gereinigt werden. Dies geschah mit einem Rendel oder Sieb. Durch den Wind von den Bewegungen wurde der Stroh und der Staub wegepustet und übrig blieb das Korn.

Dieses hat man anschliessend zur Mühle gebracht um daraus Mehl zu machen und feines Brot zu backen. Das Stroh wurde für die Nutztiere weiter verwendet.

Am Sonntag, 19. September 2021 laden wir euch herzlich ein, wenn der Ryburger Club zeigt, wie in vergangenen Zeiten gedröscht wurde.

Ausserdem werden wir zusammen Heutierli basteln und es gibt wieder feinen Kaffe und Kuchen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher*innen.

Waschtag im Dorfmuseum Möhlin!

Die Wöschwiiber aus Ziefen zeigten auf eindrückliche Weise allen Besucher*innen wie die Wäsche noch bis weit ins 20. Jahrhundert hinein durch schwere Handarbeit gewaschen wurde. Meist draussen oder im Waschhüsli – bei Wind und Wetter – wurden Kleidung und Bettwäsche von Hand und mit viel Muskelkraft sauber gemacht. Die Frauen trugen, hoben, rieben und schlugen damals Berge von Tüchern, Hemden, Hosen und Röcke – ihre Hände waren danach durch die Lauge völlig geschunden. Manch ein Museumsbesucher/eine Museumsbesucherin bot beim gestrigen Waschtag den Wöschwiibern Hand an und musste dann aber schnell feststellen, dass dafür voller Körpereinsatz gefragt ist.

Der Museumsverein bedankt sich herzlich bei den Wöschwiibern aus Ziefen, bei den vielen Besucher*innen wie auch bei allen Helfer*innen für Ihren Einsatz. Gemeinsam konnte ein gelungener Anlass geboten werden, an dem alle viel Freude hatten. 

Fotos: Theres Soder

Wöschwiiber

Es ist wieder so weit: Am 06. Juni 2021 öffnet von 14 bis 16 Uhr das Dorfmuseum Möhlin im Melihus wieder seineTüren und ladet herzlich zu einem historischen Rundgang ein. An diesem Sonntag speziell: D Wöschwiiber us Ziefen. Sie zeigen uns - traditionell gekleidet und vor Ort - wie einst die Wäsche gewaschen wurde. Ein Waschtag war damals harte Arbeit und zuständig dafür waren hauptsächlich die Frauen. Dass sie dabei Dorfgeschichten austauschten, machte den Waschtag wohl etwas erträglicher. 

Für die Kinder wird es wieder einen Basteltisch geben, an dem sie gegen einen Unkostenbeitrag Küchenwäsche selber bemalen können. Und natürlich gibt es auch wieder den feinen Museumskaffi sowie ein Kuchenbuffet.

Wir freuen uns wiederum auf ganz viele Besucher*innen.

Herzliche Grüsse, Museumsverein Möhlin

 

Internationaler Museumstag 

Am Sonntag, 16. Mai 2021 ist Internationaler Museumstag. Auch das Dorfmuseum im Melihus hat von 14 bis 16 Uhr offen.

Tauchen Sie ein in die Zeit von unseren Urgrosseltern und Grosseltern und geniessen Sie unsere Ausstellung "Gschirr vo Meli".

Der Eintritt ist kostenlos.

Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher*innen.

Museumsverein Möhlin

Der Museumsverein Möhlin ladet herzlich ein! 

Am 2. Mai 2021 findet im Dorfmuseum im Melihus von 14 bis 16 Uhr das Keramikmalen mit Carolyn Metzger statt – passend zur aktuellen Wechselausstellung „Gschirr vo Meli“. 

Als weit über die Region bekannte Chacheli-Macherin wird uns Carolyn Metzger live die Wunder der Farb- und Bildkombinationen beim Keramikmalen vorführen. Zudem besteht die Möglichkeit, das eine oder andere ihrer Kunstwerke vor Ort zu kaufen.   

Aber auch die kleinen Museumsbesucher werden auf ihre Kosten kommen. Denn für sie wird ein Maltisch zur Verfügung stehen, auf dem sie runde, flache oder geschwungene Steine kunterbunt bemalen können. Als Glücks- oder Kraftsteine, dürfen diese dann im ganzen Dorf verteilt werden, damit die kleinen Kunstwerke den Weg zu neuen Besitzer*innen finden. Wichtig: Malschurz mitnehmen oder Kleider tragen, die schmutzig werden dürfen. Material wird zur Verfügung gestellt. Keine Voranmeldung nötig. 

Wir freuen uns wiederum auf ganz viele Besucher.

Museumsverein Möhlin